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Mehr Power für artif orange Mailserver

13. Dezember 2010

gerade eben haben wir erfolgreich unseren zentralen Kunden-Mailserver mit 115GB Mail-Datenbank auf eine neue leistungsfähigere Hardware umgezogen.
Das geplante Wartungsfenster konnte eingehalten werden und die Services um aktuelle Webmail-Clients, TLS und SSL erweitert wieder erreichbar.

Um TLS zu nutzen, müssen im Mail-Client für den ausgehenden SMTP-Server Verschlüsselung (SSL) und gegebenenfalls Authentifizierung eingeschaltet werden und in der Regel auch der Benutzername angegeben werden. (Gleiche Einstellungen wie Posteingangsserver)

Bereits seit längerem bieten wir Ihnen POP3s über den Port 995 mit unserem offiziellen Zertifikat für die Domain artif-webmail.de an. Falls Sie Ihre Emails noch von einem Mailserver der Domain: mail.MEINEDOMAIN abholen und versenden, empfehlen wir Ihnen ab sofort artif-webmail.de als Servernamen für Posteingang, Postausgang und Webmail zu verwenden. Natürlich können Sie Ihren Mail-Alias mail. MEINEDOMAIN weiterhin verwenden. Das verwendete Zertifikat ist aber auf artif-webmail.de ausgestellt. Deshalb wird es bei den meisten Mail-Programmen zu Fehlermeldungen bezüglich der Gültigkeit des Zertifikates kommen, wenn Sie diese neuen SSL-verschlüsselten Einstellungen verwenden.
Einige Programme prüfen bei der Einstellung „Automatisch“ ob ein Server diese Fähigkeiten hat und werden deshalb auch ohne eine Umstellung durch Sie die neuen Services nutzen. Aber auch hier kann es bei Nutzung eines anderen Alias-Namens als artif-webmail.de zu den Zertifikats-Warnmeldungen kommen.

Die Einstellungen und Hinweise mit Screenshots finden Sie unter www.artif-orange.de/it/artif-orange-e-mailserver.html

Mit freundlichem Gruß vom artif orange IT-Team aus Tübingen.

Aus aktuellem Anlass

23. Juni 2008

Heute vor 474 Jahren wurde Oda Nobunaga geboren, ein Daimyo (big boss) in der Sengoku-Zeit in Japan. Herr Oda war ein ausgesprochener Querkopf für seine Zeit, was sich neben seiner Politik auch in seinem persönlichen Habitus äußerte. Er trieb es mit seinem Benehmen zuweilen so weit, dass sein Statthalter sich genötigt sah, rituellen Selbstmord (seppuku) zu begehen, um seinen Herrscher auf diese Weise zurechtzuweisen. Das war zwar konsequent, blieb aber folgenlos.

Oda-san krempelte so ziemlich alles um, was er anfasste. Er brach die Vorherrschaft der Buddhisten, ermöglichte auch Angehörigen niederer Stände den Aufstieg, führte Berufssoldaten und Feuerwaffen ein, gestattete den ersten Christen in Japan missionarische Tätigkeit und liberalisierte die Wirtschaft. Dummerweise beleidigte er einen seiner Generäle, Akechi Mitsuhide, indem er in betrunkenem Zustand dessen Kopf als Trommel für einen Fächer verwandt. Dieser rächte sich später mit einem Überraschungsangriff und zwang den geschlagenen Herrn Oda nun seinerseits zum seppuku. Das war ebenfalls konsequent, hatte aber diesmal auch Folgen – und zwar für Herrn Akechi, der wenige Tage später von Toyotomi Hideyoshi besiegt wurde und…nein, Sie liegen falsch. Herr Akechi zog die Flucht vor und wurde unehrenhaft auf selbiger von Bauern getötet.

Was lehrt uns diese Geschichte?
1. Wenn sich Deine Mitarbeiter wegen Deines Führungsstils umbringen, ist das noch lange kein Grund, irgendetwas zu ändern.
2. Wenn Du ein Querkopf bist, vermeide jeglichen musikalischen Ehrgeiz.
3. Stil in der Niederlage zeigt nur, wer sie sich eingesteht.

In diesem Sinne: eine erfolgreiche Woche.