Archiv der Kategorie ‘Neues aus der Welt‘

Emails angeblich von der Deutschen Post mit Anhang Postetikett nicht öffnen!

22. Juni 2012

Heute kam wieder eine neue Blüte, diesmal angeblich von der deutschen Post und voller Schreibfehler:

VON: Deutsche Post <support-pakete@deutschepost.de>
BETREFF: Deutsche Post#Ein Fehler in der Lieferanschrift
Lieber Kunde,

Es ist unserem Boten leider misslungen einen Postsendung an Ihre Adresse zuzustellen.
Grund: Ein Fehler in der Leiferanschrift.
Sie konnen Ihre Postsendung in unserer Postabteilung personlich kriegen.
Anbei finden Sie einen Postetikett.
Sie sollen dieses Postetikett drucken lassen, um Ihre Postsendung in der Postabteilung empfangen zu konnen.

Vielen Dank!
Deutsche Post AG.

Anhang "Postetikett_DE_#56472724.zip" wurde vom Intranator ersetzt. Bitte setzen Sie sich mit Ihrem Administrator in Verbindung.

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Astaro zukünftig Netzwerksicherheits-Produktlinie von Sophos

6. Mai 2011

Astaro gab heute bekannt, dass eine Vereinbarung zur Übernahme durch Sophos unterzeichnet wurde.
Astaro wird zukünftig die Netzwerksicherheits-Produktlinie innerhalb von Sophos sein und somit von einer weltweit bekannten Marke und den Vorteilen einer größeren Organisation mit komplementären Technologien profitieren können. Selbstverständlich wird auch weiterhin der Fokus auf qualitativ hochwertigen Netzwerksicherheitsprodukten liegen, und die Integration in die weltweit erste kombinierte Gateway und Endpoint-Lösung voran getrieben.

Trotz dieser bedeutenden Neuerung stellt Astaro klar, dass kurz-und mittelfristig folgende Zusagen gemacht werden:

  • Astaro bleibt nach den Angaben von Sophos innerhalb von Sophos unter der Leitung der bisherigen Geschäftsführung und mit den bisherigen Mitarbeitern bestehen.
  • Die Vertragsbedingungen und Margenstruktur bleiben unverändert und Preise sowie der Bestellprozess sollen nicht geändert werden.
  • Die Partnerprogramme sollen aufrecht erhalten werden: Sophos Partner, die Astaro-Produkte vertreiben möchten, müssen sich entsprechend registrieren und für das Astaro-Partnerprogramm zertifizieren. Ebenso werden sich Astaro-Partner, die Interesse an den Sophos-Produkten haben, registrieren und für das Sophos-Partnerprogramm zertifizieren müssen. Im Laufe der Zeit wird Astaro beide Partnerprogramme zusammenführen.

Toilettenpapier mit Spekulatiusduft: Darauf haben wir gewartet!

11. November 2010

Penny hat auf die dringenden Konsumentenwünsche reagiert: Toilettenpapier mit Rentier-Prägung und Spekulatius-Duft ist demnächst im Verkauf. Spekulatius-Duft. Da hätten wir Werber doch an allerhand an duftende Essenzen bei Theme Rentier gedacht: Dung, Moschus, Tundra … da wäre uns so einiges eingefallen. Aber Penny assoziiert zum Thema Rentier: Spekulatius. Na dann hoffen wir doch mal, daß sich für Penny diese Aktion zumindest „rentiert“. Egal, wie’s riecht! Wir wünschen: Fröhliche „Geweihnachten“ …

Ladenschlussgesetz-Ladenöffnungsgesetz gilt auch in Reutlingen für Möbel Rieger

12. Juli 2009

VIP-Sonntag bei Möbel Rieger fällt bei leichtem Nieselregen ins Wasser.

Das Möbelhaus Rieger bzw. wahrscheinlich die Marketingabteilung oder die betreuende Werbeagentur hatte eine interessante Idee:

Alle Kunden der Möbelhäuser in Göppingen und Reutlingen wurden persönlich angeschrieben und zu einem VIP-Sonntag eingeladen. Auf den Einlass explizit nur mit der Original-Einladung, auf der die Kundennummer und der Name abgedruckt waren, wurde hingewiesen. Ein Geschenk: ein Glas-Tischlichterset von Leonardo war für jeden Besucher am Sonntag vorbereitet. Zwei Gutscheine für Rinderfilet und Kinderschnitzel im neu eröffneten Restaurant des Möbelhauses waren auch dabei. Ausserdem sollten die Kunden 12% Rabatt erhalten. mehr ...

Google, die Wirtschaftskrise und der Mathematiker Wolfram

18. März 2009

Google ist klarer Marktführer unter den Internetsuchmaschinen. Gegründet wurde das Unternehmen von Larry Page und Sergey Brin am 7. September 1998 im Silicon Valley mit dem Ziel, die Informationen der Welt zu organisieren und allgemein zugänglich zu machen. Mit großem Erfolg! Momentan werden allein 40 Milliarden deutsche Suchanfragen im Jahr gezählt. Das bedeutet im Schnitt, dass jeder der 25 Millionen deutschen Google-Nutzer am Tag etwa 5 Suchbegriffe eingibt. Vor allem junge Menschen ziehen ihre Informationen in erster Linie aus dem Internet und noch konkreter ausgedrückt: sie informieren sich mittels Google. Inzwischen ist das Informationsangebot so weit entwickelt worden, dass es Satellitenbilder (Google Earth), Landkarten (Google Maps) und auch Videos (Youtube) gibt.

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Das Mysterium der DSL-Zwangstrennung ist gelüftet

5. Dezember 2008

Wir haben uns schon öfter gewundert, daß selbst bei einem DSL-Anschluss mit einer festen IP Adresse sowohl die Telekom als auch andere Netzbetreiber dennoch einmal täglich eine Zwangstrennung der Verbindung durchführen. Seit heute wissen wir den Grund. Denn sowohl die Telekom, als auch Arcor haben uns kurz hintereinander ihre jeweiligen Gründe genannt.

Die Telekom: „Wir überprüfen einmal täglich die Leitung“
Wahrscheinlich durch den gehäuften Diebstahl von Kupferkabeln aufgeschreckt, prüft also anscheinend die Telekom täglich, ob die Leitung noch da oder schon mit den Kundendaten zusammen von Dieben geklaut wurde.

Arcor: „Das machen wir sicherheitshalber. Manchmal laufen da bei unseren Kunden ungewollt kostenpflichtige Downloads, und dann ist das gut, wenn wir das sicherheitshalber einmal am Tag unterbrechen, damit die nicht endlos weiterlaufen“.
Das war selbst für uns überraschend, hatten wir doch mit so viel Umsicht gerade bei Arcor nicht gerechnet. Respekt.

Und wenn Ihnen beide Erklärungen noch nicht als der Weisheit letzter Schluß scheinen? Dann fragen Sie doch mal bei Alice nach. Als Frau hat sie ja sicher noch einmal eine ganz andere Meinung zu dem Thema, oder? 

Baustellenplanung

8. Oktober 2008

Nun weiß ich nicht, ob es denn wirklich Beamte sind, die über die Baustellenplanung entscheiden, aber insofern eine maximale Ignoranz der Bedürfnisse des einfachen Volkes sowie das aktive Bemühen um Effizienzvermeidung für das Stereotyp des Beamten stehen, handelt man dort sicher in seinem Geiste.

Es ist den Damen und Herren dort in den Sinn gekommen, man müsse mal wieder den Asphalt auf der B27 auf Höhe unseres Büros aufreißen. Mal hier, mal dort, jeden Tag ein paar Meter versetzt. Wer die B27 nicht kennt, sollte noch wissen, daß genau diese Stelle auch so schon der Flaschenhals zwischen den hervoragend ausgebauten Teilstücken von Stuttgart bis Eingang Tübingen und Ausgang Tübingen bis Dußlingen ist – mit nur noch einem Streifen pro Richtung.

Jedenfalls hat man es in der Verwaltung für klug erachtet, werktags und genau zur morgendlichen Rush Hour mit den Arbeiten zu beginnen. Es ist beachtlich, mit wie wenig Einsatz sich eine große Wirkung erzielen läßt. Die Baustelle hat eine Größe von ca. sechs Quadratmetern, und auf ihr drängeln sich drei Arbeiter, von denen zwei wie üblich einem bei der Arbeit zusehen scheinen. Ein Stau von mehreren Kilometern Länge in beide Richtungen ist die Folge. Das Beste: Kurz nach dem Mittag ist Schluß für den Tag. Am nächsten Morgen geht es dann ein paar Meter entfernt mit einer neuen Baustelle weiter.

Nun fragt sich ein vernunftbegabter Mensch vermutlich, warum solche Arbeiten nicht am Wochenende, nachts oder wenigstens nachmittags verrichtet werden. Aber muß man wirklich alles immer vernünftig machen? Warum nicht mal so richtig unabhängig denken? Zum Beispiel, indem Sie einfach Ihre Steuern mal an das Finanzamt Hamburg-Süd oder gleich der Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger überweisen? Wieso nicht an ungeraden Kalendertagen die Fußgängerzone als Verkehrsübungsplatz für Ihre minderjährige Tochter nutzen? Oder dem Busfahrer mal eine Pause gönnen und selber das Steuer in die Hand nehmen? Führt zu Unglück und Chaos, meinen Sie?

Ich bitte Sie: Das hat in der Verwaltung doch auch noch nie jemanden gestört.

Der Tübinger Busfahrer

19. September 2008

Der Nahverkehr in Tübingen ist in vielerlei Hinsicht vorbildlich zu nennen. Die Busse erreichen auch den hintersten Winkel dieser Stadt und verkehren auf den meisten Linien in guten Taktzeiten und bis spät in den Abend. Die strukturellen Voraussetzungen für einen effektiven öffentlichen Nahverkehr sind also da.

Doch dann gibt es da auch noch den Menschen, der das Bindeglied zwischen dem Stadtverkehr Tübingen (ein Betriebszweig der Stadtwerke Tübingen) und den Fahrgästen bildet: der Busfahrer. Sein Verhalten beeinflußt maßgeblich die Qualität der Busfahrt und das Image vom Stadtverkehr und den Stadtwerken Tübingen. In seiner Person treffen die Anforderungen von Fahrgästen, Dienstanweisungen und Straßenverkehr zusammen. Busfahren ist also eine recht anspruchsvolle Tätigkeit, wenn Sie es mal so betrachten.

Man sollte folglich meinen, daß jemand mit so einer Hebelwirkung für das öffentliche Meinungsbild zum Stadtverkehr sicher von den Stadtwerken sorgfältig ausgesucht und geschult wird und nicht zuletzt in ein umfassendes Qualitätsmanagement eingebunden ist. Die Wirklichkeit freilich ist anders: die Stadtwerke suchen nicht sorgfältig aus. Sie suchen nämlich gar nicht aus. Ihr wichtigster Repräsentant in der Öffentlichkeit ist angestellt bei externen Busunternehmen, die im Auftrag der Stadtwerke Tübingen arbeiten. Die Stadtwerke haben nicht einmal eine Weisungsbefugnis gegenüber den Busfahrern. Und leider erleben – bei allen positiven Erfahrungen – immer noch zu viele Tübinger zu häufig gleichgültige oder unfreundliche Busfahrer; in einigen Fällen möchte man den Fahrern nicht einmal eine Ladung Mastvieh anheimgeben, geschweige denn Kinder und ältere Menschen. mehr ...

Wenn Sie das nächste Mal Pizza bestellen…

7. Juli 2008

…und sichergehen wollen, dass man sich an Sie nachhaltig erinnert, sollten Sie einige der folgenden hundert Tipps berücksichtigen:

1. Benutze ein Telefon mit Tonwahl und drücke beliebige Zahlen beim Bestellen. Bitte die Person am anderen Ende, damit sofort aufzuhören.
2. Denke Dir einen Namen für eine Kreditkarte aus und frage, ob sie solche Karten akzeptieren.
3. Benutze die im CB-Funk üblichen Abkürzungen.
4. Bestelle ein Maxi-BigMäc-Menü.
5. Beende das Gespräch mit „Und denken Sie daran: Dieses Gespräch hat nie stattgefunden!“.
6. Erzähle dem Pizza-Telefonisten, dass Du auf der anderen Leitung einen anderen Bringdienst hast, und Du das günstigste Angebot nehmen wirst.
7. Gib nur Deine Adresse durch, sage dann „Ach, überraschen Sie mich einfach“ und lege auf.
8. Beantworte alle Fragen mit Gegenfragen.
9. Sprich die Namen der Bestellung nicht aus, sondern buchstabiere alles.
10. Stottere bei jedem „p“.
11. Erkundige Dich, Was Dein Gegenüber trägt.
12. Sage „Hallo!“, warte fünf Sekunden und tu dann so, als ob sie Dich angerufen hätten.
13. Rattere Deine Bestellung in einem Zug herunter. Wenn sie nach Getränken fragen, werde panisch und orientierungslos.
14. Sage dem Telefonisten, dass Du depressiv bist und er Dich aufmuntern soll.
15. Sprich alle paar Sekunden mit einem anderen Akzent.

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Der Unterschied zwischen Apple und Microsoft

27. Juni 2008

Nein, dies wird kein Verriss des großen Marktführers und seines evil empire oder eine Eloge auf die stylishen Produkte aus der Schmiede von Steve Jobs, zumal der Autor dieser Zeilen bekennender Microsoft-Enthusiast ist – was ihm in dieser Agentur nicht ausschließlich zum Vorteil ausgelegt wird. Die International Herald Tribune hat zum letzten Arbeitstag von Bill Gates einen Blick auf die unterschiedliche Entwicklung von Microsoft und Apple geworfen.

Warum hat die eine Firma nur 10% Marktanteil, obwohl sie herausragende Produkte fertigt, während die andere mit, nun ja, work in progress einen 90%-Anteil hält? Die Antwort lässt sich vereinfacht so auf den Punkt bringen: Apple ist eine Produkte-Firma, Microsoft eine Plattform-Firma. Während sich Apple immer nur darum bemüht hat, hochqualitative Produkte zu fertigen, hat Microsoft es geschafft, mit seiner Software einen Netzwerkeffekt hervorzurufen: Der Wert des eigenen Produktes steigt mit der Anzahl der Nutzer. Die Software stellt eine Plattform dar, auf der andere ihre Anwendungen entwickeln können. Der Ausbau dieser Plattform zieht weitere Nutzer an, die wiederum den Netzwerkeffekt verstärken und damit das Interesse an der Plattform erhöhen, wodurch das Netzwerk vergrößert wird und so weiter.

Clever. Und wer so lieb guckt, führt sicher nichts Böses im Schilde. Beinahe wie Jacki Chan nach einem intensiven Training in Drunken Master. Alles Gute, Bill!