E-Mails mit vermeintlicher Telekom-Rechnung verbreiten Internet-Banking Trojaner

Aktuell werden gefälschte E-Mails verbreitet, die darauf abzielen, Ihren PC mit einem Trojaner zu infizieren. Die deutschsprachigen E-Mails tragen den Absender der Telekom und geben vor, dass sie in einem PDF-Anhang eine Telekom Rechnung beinhalten. Das PDF-Dokument ist so manipuliert, dass beim Aufruf eine Sicherheitslücke in älteren Versionen des Adobe Readers ausgenutzt und Ihr PC in der Folge mit einem Trojaner infiziert wird. Der Trojaner kann alle Ihre eingegebenen Zugangsdaten wie Kennung und Passwörter mitlesen. Hierzu zählen auch Ihre Zugangsdaten zum Internet-Banking. Es ist auch möglich, dass der Trojaner Ihnen eine fehlerhafte Buchung vortäuscht, die Sie rücküberweisen sollen.

Am 29.05.2012 wurde das PDF von vielen Antiviren-Programmen noch nicht erkannt! So haben sich unsere Kunden teilweise trotz doppeltem Virenschutz auf dem Mailserver und auf dem Client-Rechner mit unterschiedlichen Antiviren-Programmen unterschiedlicher Hersteller dennoch diesen Trojaner eingefangen. Dennoch können wir jedem Unternehmen nur raten eine Security-Appliance als Gateway zum Internet zu verwenden.

Bitte prüfen Sie E-Mails immer sorgfältig auf Unstimmigkeiten bevor Sie einen Anhang öffnen. In Anhängen können sich Schadprogramme verbergen. Achten Sie auch darauf, dass Sie immer nur aktuelle Software, wie hier den neuesten Adobe Reader, einsetzen. Veraltete Software bietet Betrügern häufig Möglichkeiten, Ihren PC mit einem Schadprogramm zu infizieren. Bitte lassen Sie im Verdachtsfall Ihren PC von einem Fachmann überprüfen. Sofern Sie Unstimmigkeiten bei der Nutzung Ihres Internet-Banking feststellen, setzen Sie sich bzgl. der Sperrung ihres Internet-Banking-Zugangs umgehend mit Ihrer Bank oder Sparkasse in Verbindung. Laut Auskunft der Sparkasse hilft die bundesweite Notfallnummer zur Karten-Sperrung : 116 116 auch in diesen Fällen weiter.

Mit Einführung des Sperr-Notrufs 116 116 im Juli 2005 wurde dem Hotline-Wirrwarr ein Ende gesetzt. Die Notrufnummer ist weltweit die erste zentrale und einheitliche Rufnummer zum Sperren von unterschiedlichen elektronischen Berechtigungen wie Kreditkarten, Online-Banking-Zugänge, Handykarten oder auch die elektronischen Identitätsfunktion des neuen Personalausweises. Dem Karteninhaber wird durch den Sperr-Notruf 116 116 im Fall eines Kartenverlustes sicher, schnell und unkompliziert geholfen, 24 Stunden am Tag.

Der Anruf bei der 116 116 ist im Inland gebührenfrei.

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